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Windparks im nahen Ausland sind auch für Schweizer Unternehmen interessant. Die EKS AG engagiert sich deshalb in der Beteiligungsgesellschaft Terravent AG.

«Das gemeinsame Vorgehen bringt mehrere Vorteile», erklärt Terravent-Geschäftsführer Stefan Wittwer und bringt damit das Vorgehen von sechs Schweizer Energieunternehmen auf den Punkt. Die Elektrizitätswerke der Kantone Schaffhausen und Zürich (EKS und EKZ), die Azzienda Elettrica Ticinese (AET), ewl energie wasser luzern (ewl), SN Energie und die EGL Gruppe haben im Juli die Beteiligungsgesellschaft Terravent AG gegründet. Die beteiligten Unternehmen erhalten über Terravent Zugang zu Strom aus Windkraft und entsprechenden Zertifikaten.

Die erwähnten Vorteile: Mit der Bündelung finanzieller Mittel stärken die Partner ihre Position auf dem europäischen Windenergiemarkt und erhalten Zugang zu wirtschaftlich interessanten Anlagen. Die Partner teilen sich den Aufwand für die Suche, Prüfung und Abwicklung von Investitionen. Schliesslich profitieren sie von der langjährigen internationalen Erfahrung des Partners EGL in der Entwicklung und Akquisition von Kraftwerksprojekten, auch im Bereich Windkraft.

Konkret wird die Terravent Investitionen in Onshore-Windparks in Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien prüfen und vornehmen. Terravent fokussiert damit auf Länder mit optimalen Windbedingungen und einer weit entwickelten Windkraftindustrie. Mit der Evaluation erster Windparks hat sie bereits begonnen. Insgesamt strebt Terravent Beteiligungen an Anlagen mit einer Kapazität von rund 100 MW an. Die Gesellschaft will keine Planungs- oder Baurisiken eingehen und beteiligt sich daher nur an bereits bestehenden Windparks.

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