Preisverleihung im Campus Sursee (v. l.): Daniel Clauss, EKS, Peter Wenk, Verwaltungsratspräsident Tennishalle Feld AG, Jonas Bolli, EKS.

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Aus Alt mach Neu und Nachhaltig: In Aesch verwandelten EKS und die Tennishallen Feld AG einen veralteten Sport- und Gebäudekomplex in ökologische Wohnhäuser und eine moderne Tennishalle mit prämierter Indach-Solaranlage.

Was macht man mit zwei in die Jahre gekommenen Tennishallen und einem alten Mehrfamilienhaus? Alles abreissen? Sanieren? In Zusammenarbeit mit EKS fand die Eigentümerin, die Tennishallen Feld AG, eine mittlerweile preisgekrönte ganzheitliche Lösung. Eine der beiden Tennishallen in Aesch und das alte Haus mussten zwei modernen Minergie-Mehrfamilienhäusern weichen, wodurch neuer, zeitgemässer Wohnraum entstand. Die zweite Halle wurde saniert und mit einer ökologischen Indach-Solaranlage ausgestattet. Damit bleiben das Sportangebot und das in der Halle beheimatete Café erhalten.

«Die grosse Dachfläche produziert so viel Strom, dass damit die Tennishalle, die beiden Wohnhäuser und die Wärmepumpe versorgt werden können», erläutert Daniel Meyer, Leiter Dezentrale Energieversorgung EKS. «Beheizt wird der Gebäudekomplex mit einer intelligent nach Stromerzeugung der Solaranlage gesteuerten Erdsonden-Wärmepumpe, überschüssiger Sonnenstrom wird ins Netz gespeist.»

Ausgezeichnete Lösung

Die Solar Agentur Schweiz war von dieser nachhaltigen Lösung so begeistert, dass sie im Oktober 2018 das

Tennishallen-Projekt mit dem Schweizer Solarpreis auszeichnete. Das Projekt vereine erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Zudem überzeuge die Indach-Solaranlage durch ihre formschöne Gestaltung.
EKS CEO Thomas Fischer freut sich: «Wir fühlen uns bestärkt in unseren Bemühungen, ökologische und nachhaltige Energielösungen anzubieten.» Dies ist bereits die zweite preisgekrönte Photovoltaikanlage für das Energieunternehmen. 2017 wurde die Solaranlage des Fussballstadions LIPO Park ausgezeichnet.

Technische Daten

Energieversorgungslösung:
Photovoltaikanlage und Erdsonden-Wärmepumpen

Inbetriebnahme:
2017

Wärmelieferung:
292 000 kWh/Jahr

Solarstromproduktion:
268 000 kWh/Jahr

CO2-Einsparung:
182 Tonnen/Jahr

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