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Hinter dem Begriff „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ (BGM) verbirgt sich ein umfassendes Programm, mit dem das Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen AG die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden fördert.

Im Frühling hat die kantonale Energieversorgerin in Zusammenarbeit mit SWICA ihr BGM-Programm gestartet. Dabei geht es um mehr als allein die körperliche Gesundheit. «Wir wollen mehr über die Arbeitsbelastung erfahren, um unsere Mitarbeitenden besser zu unterstützen und das Miteinander zu stärken», erläutert CEO Thomas Fischer.

Im ersten Schritt wurden im Frühjahr die EKS Mitarbeitenden online zu Stress bei der Arbeit befragt. Dem folgte im Mai ein freiwilliger medizinischer Check-up inklusive individueller Beratung. «Im schweizweiten Branchenvergleich steht EKS gut da», sagt Martina Ruoss, Fachspezialistin Präventionsmanagement bei SWICA. Doch gebe es natürlich immer Punkte, die sich verbessern liessen – zumal das Unternehmen als Energieversorgerin eine grosse Vielfalt von ganz unterschiedlichen Aufgaben habe. Dies reiche vom klassischen Bürojob bis zum Netzelektriker im Aussendienst.

Daher wurde ein Gesundheitszirkel bestehend aus elf Mitarbeitenden etabliert, der gesundheitsfördernde Massnahmen entwickelt, um Motivation und Gesundheit dauerhaft zu stärken. Daraus ist bereits eine Laufgruppe hervorgegangen, die sich regelmässig mittagstrifft. «Das BGM ist bei EKS langfristig angelegt», sagt die Expertin. «Das Unternehmen setzt ein 3-Jahresprogramm um, das eine umfassende Analyse, darauf basierende Massnahmen sowie ein Controlling umfasst.» Durch das Controlling sei ersichtlich, welche Massnahmen die Mitarbeitenden am besten unterstützen.

«Führungskräften kommt eine wichtige Rolle zu», erklärt Martina Ruoss. Sie wurden daher im Juni in Schulungen zu den Themen Früherkennung und Absenzen sensibilisiert. «Fühlen sich die Mitarbeitenden wohl und wertgeschätzt, sinken Fluktuation und Fehlzeiten.» Im Herbst stehen jetzt Fachreferate zu Ernährung und Bewegung an.

Inken De Wit

Fit im Büro

In Bewegung bleiben
Schauen Sie beim Kollegen vorbei, statt anzurufen

Früher aussteigen
Morgens eine Station früher aussteigen und den Rest zu Fuss gehen

Sitzen und stehen abwechseln
Arbeiten Sie an einem Tisch, der sich in ein Stehpult verwandeln lässt

Treppauf, treppab
Nehmen Sie die Treppe statt den Fahrstuhl

Richtig ernähren
Proteine statt Kohlenhydrate, so sind Sie schneller satt

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