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Der Windpark Verenafohren läuft seit nunmehr drei Jahren und erzeugt sauberen Strom aus der Region für die Region. Nahe dem Windpark sollen am Standort Brand jetzt drei weitere Windkraftanlagen gebaut werden – für noch mehr Klimaschutz.

Sauberer Strom aus der Region: Seit gut drei Jahren versorgt der Windpark Verenafohren bis zu 20 000 Menschen mit Windenergie – was in etwa dem privaten Strombedarf aller Einwohner von Tengen, Engen und Hilzingen entspricht. Über das Stromnetz versorgt der Windpark Gebäude auf beiden Seiten der deutsch-schweizerischen Grenze mit erneuerbarer Energie.

Bürgerinnen und Bürger werden miteinbezogen

Gebaut wurde die Anlage von der Hegauwind GmbH, einer Interessengemeinschaft, an der neben zehn weiteren Stadt- und Gemeindewerken auch EKS beteiligt ist. Ein wichtiges Anliegen der Hegauwind-Betreibergesellschaft ist dabei seit Anfang an, die Bürgerinnen und Bürger aus der Region mit auf den Weg zur Energiewende zu nehmen. «Es gab und gibt immer wieder Ängste, dass Windparks das Landschaftsbild zerstören oder Vögel gefährden», sagt Bene Müller vom Windpark-Projektierer solarcomplex. «Der Klimaschutz erfordert aber, dass wir neue Lösungen für unsere Energieversorgung finden.»

In Wiechs bei Tengen wurden daher ab 2016 drei High-Tech-Windmühlen für den Windpark Verenafohren errichtet. Mit ihrer Nabenhöhe von 134 Metern und einem Rotordurchmesser von 131 Metern sind sie als sogenannte Schwachwindanlagen speziell für Standorte im Binnenland mit niedrigen Windgeschwindigkeiten geeignet. Ausserdem verfügen sie über automatische Abschalteinrichtungen zum Schutz von Fledermäusen. Seit Juni 2017 sind die drei Windräder in Betrieb. Ende 2019 erreichten sie erstmals das beim Bau prognostizierte Jahresziel von 
20 Millionen Kilowattstunden.

Viel Wind am Standort Brand

Aufgrund des Erfolgs von Verenafohren ist mittlerweile ein weiterer Windpark in der Nähe in Planung. Am Standort Brand nahe dem Tengener Ortsteil Watterdingen sollen künftig drei weitere Windkraftanlagen erneuerbaren Strom produzieren. «Mit dem Ausbau der Windkraft können wir zum Gelingen der Energiewende hier in der Region beitragen», sagt Bürgermeister Marian Schreier. Der erwartete Ertrag liegt sogar höher als bei Verenafohren, da es an diesem zweiten Standort stärkeren Wind gibt. Wenn das Genehmigungsverfahren erfolgreich absolviert wird, können in zwei bis drei Jahren rund 30 000 weitere Menschen mit sauberem Windstrom versorgt werden.
(idw)

www.verenafohren.de

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