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Was hat Schnee mit Staub zu tun und warum streut man im Winter Salz?

Wir geben Antworten auf ein paar Fragen rund um den winterlichen Niederschlag.

Wie entstehen Schneeflocken?

Wenn es sehr kalt ist, verbinden sich Wassertropfen mit Staub und gefrieren zu kleinen Eiskristallen. Auf ihrem Weg nach unten gelangen sie in wärmere Schichten und verhaken sich ineinander – es bilden sich Schneeflocken. Wenn es sehr kalt ist, ist die Luft zu trocken für Schnee. Bei milden Temperaturen gibt es die dicksten Flocken. Sie werden kleiner, je kälter es wird.

Warum sind Schneeflocken einzigartig?

Je nach Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Wind verhaken sich die Eiskristalle unterschiedlich ineinander. Deshalb sind Schneeflocken immer einzigartig. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Sie alle haben immer sechs Ecken, Kanten oder Arme.

Wann bleibt Schnee liegen?

Ist der Boden kälter als null Grad Celsius, bleiben die Flocken liegen. Liegt die Bodentemperatur aber über dem Gefrierpunkt, passiert das nur, wenn sehr viel Schnee fällt und sich schnell eine dicke Schicht auf Wiesen und Strassen bildet. Die Schicht ist dann meistens so kalt, dass auch der Boden abkühlt und die neuen Flocken liegen bleiben. Wärmer als fünf Grad darf der Boden jedoch nicht sein – dann schmilzt der Schnee auch bei dichtem Schneefall.

Warum schmilzt Schnee durch Salz?

Anders als Süsswasser kann Salzwasser auf unter null Grad Celsius abgekühlt werden, ohne zu gefrieren. Diesen Effekt m acht man sich im Winter zunutze: Streusalz auf der Strasse löst sich in der Feuchtigkeit und bildet eine Salzwasserschicht. Darin lösen sich Schnee und Glatteis auf und es bildet sich auch kein neues Eis.

Warum sind Eiswürfel durchsichtig, Schnee aber nicht?

Müsste Schnee nicht durchsichtig sein, weil er aus Wasser ist? Eigentlich ja, aber die Lichtspiegelung sorgt dafür, dass Schnee für uns weiss aussieht. Die Kristalle der Flocken sind wie kleine Spiegel und
brechen das Licht. Bei einem Eiswürfel ist das nicht so: Durch ihn scheint Licht fast ganz gerade hindurch.

Bastelanleitung für Schneekugeln

Was ihr dazu benötigt:

  • ein sauberes Marmeladenglas
  • destilliertes Wasser
  • Glitzerpulver oder klein geschnipselte Alufolie
  • ein oder zwei Tropfen Spülmittel
  • ein schönes Plastiktierchen
  • wasserfesten Kleber
Und so geht’s:



Das Tierchen am besten mit einer Heissklebepistole innen am Deckel befestigen.


Dann Wasser und Spülmittel in das Glas füllen. Manche Bastler nehmen auch Glycerin, um dafür zu sorgen, dass sich der Glitzerschnee langsamer in der Kugel bewegt. Wir finden Spülmittel besser, weil es das in jedem Haushalt gibt.


Glitzerpulver dazu, zudrehen, schon fertig!

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