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Der Herbst kommt nicht selten mit Regentagen daher.Wir haben ein paar wissenswerte Fakten zum Guss von oben.

Warum regnet es?

Wenn es warm ist, verdunstet Wasser vom Boden, von den Pflanzen und Gewässern und wird zu Wasserdampf. Der Dampf steigt mit der warmen Luft nach oben und kühlt in kälteren Luftschichten ab. Je kälter, desto weniger Wasserdampf kann die Luft speichern. In der Folge entstehen winzige Wassertröpfchen, die eine Wolke bilden. Die Tröpfchen fliessen ineinander, werden schwer und fallen als Regen zu Boden.

41 mm

innert zehn Minuten fielen am 11. Juni 2018 in Lausanne – die höchste Regenmenge in kürzester Zeit im vergangenen Jahr

Wie entsteht Nebel?

Wenn es warm ist, verdunstet Wasser vom Boden. Nebel ist nichts anderes als eine Wolke am Boden. Von Nebel spricht man, wenn die Sichtweite unter einem Kilometer liegt. Der Unterschied zwischen Nebel und Hochnebel? Nebel liegt auf der Erdoberfläche auf, Hochnebel etliche Meter über der Erdoberfläche.

Wenig Regen in 2018

2018 war laut Meteoschweiz sehr warm und trocken. Insbesondere in der Ostschweiz entwickelte sich die vom Frühling bis zum Herbst anhaltende Regenarmut zu einem Jahrhundertereignis: Nur 59 Prozent der langjährigen Norm (1981–2010) fielen zwischen April und November – das grösste Regendefizit seit Messbeginn 1864. Im Mittel erreichte die Regensumme in der gesamten Schweiz in den Sommermonaten nur 71 Prozent der langjährigen Norm.

30 km/h

So schnell kann ein Gewitterregentropfen auf die Erde fallen

Nass und trocken

Die durchschnittlich höchsten Regenmengen fallen am östlichen Alpennordhang. Der «nasseste» Ort in der Schweiz ist der Säntis mit einem mittleren Jahresniederschlag (1981–2010) von 2 837 mm. Der trockenste Ort ist Stalden in der Nähe von Visp mit 545mm Niederschlag.

Regennasse Fahrbahn

Aquaplaning tritt auf, wenn sich Wasser vor den Autoreifen schneller aufstaut, als durch das Fahrzeuggewicht verdrängt wird. Das Wasser drückt sich unter die Reifen und bildet eine dünne Schicht zwischen Gummi und Fahrbahn. Ohne Grip kann man das Auto weder bremsen noch lenken. Dagegen hilft nur, die Fahrweise der Witterung anzupassen.

Aus Regen wird Strom

Wenn tagelang trübes und regnerisches Wetter herrscht, produzieren Solarzellen fast keinen Strom. Forscher der Soochow-Universität in China haben ein Solarmodul entwickelt, das aus Regentropfen Strom erzeugen kann. Die Wissenschaftler bespannten eine herkömmliche Solarzelle mit zwei transparenten Polymerschichten. Fällt Regen, fliessen die Tropfen über die Polymeroberfläche und erzeugen durch Reibung eine statische elektrische Ladung. Photovoltaik-Anlagenbesitzer können sich in Zukunft also auch über schlechtes Wetter freuen!

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