Wusstet ihr, dass Bienen sehr wichtige Nutztiere für den Menschen sind? Klein, aber enorm fleissig, sorgen sie für bunte Wiesen und volle Teller.

In jedem Stock – so heisst ihr Zuhause – leben zwischen 40 000 und 80 000 Honig-Bienen. Die meisten davon sind Arbeiterinnen. Sie haben viele verschiedene Aufgaben: Einige kundschaften aus, wo es den besten Nektar gibt, andere sammeln ihn. Dann gibt es Bienen, die sich nur um die viel grössere Königin kümmern. Einige bewachen den Stock, während wieder andere die Eier hüten. Die männlichen ­Bienen heissen Drohnen. Ihre einzige Aufgabe ist es, die Eier der Königin zu befruchten. Und das sind viele: 2500 pro Tag! Nachdem sie diese Arbeit erledigt haben, sterben die Drohnen. Immer, wenn es zu eng im Stock wird, sucht sich die alte Königin mit einem Teil ihres Gefolges ein neues Zuhause. Den alten Stock übernimmt dann eine neue, junge Königin. Übrigens: Der Honig, den die Bienen aus dem gesammelten Nektar machen, hilft ihnen, den Winter zu überleben. Sie brauchen die Honig-Energie, weil sie sich ganz viel bewegen, damit es im Stock schön warm ist. Die Honig-­Bienen und ihre wilden Verwandten sind wichtige Nutztiere, weil sie die Blüten von bis zu 3000 Wild- und Nutzpflanzen bestäuben. Dazu zählen viele Frucht- und Gemüse­sorten. Gäbe es sie nicht, müssten die Menschen die Blüten von Hand bestäuben – das können die kleinen Helfer viel besser!

Wespe, Hummel oder Hornisse

So kannst du die Verwandten der Honig-Biene unterscheiden:

Die Hummel

Hummeln sind rundlicher und behaarter als Honig-Bienen. So wie sie gebaut sind, dürften sie eigentlich nicht fliegen können, haben Wissenschaftler errechnet. Tun sie aber, und sie sammeln sogar bei Regen Nektar.

Die Wespe

Wespen sind gelb-schwarz gestreift. Sie sind, anders als die bräunlichen Bienen, nicht behaart. Ausserdem haben sie die sprichwörtliche Wespen-Taille, Bienen sind eher kompakt gebaut.

Die Hornisse

Hornissen erkennt ihr besonders leicht, weil sie auffällig gross und eher braun-gelb sind. Sie kommen bei uns nur noch selten vor, weshalb sie geschützt sind.

 

Angeberwissen

Imker kümmern sich um Bienenvölker. Sie ernten den Honig. Als Ersatz geben sie den Bienen dafür Zucker­lösung, damit sie gut über den Winter kommen.

Knuspermüsli mit Honig

Das braucht ihr dazu:

  • 1 Tasse grobe Haferflocken
  • ½ Tasse Leinsamen
  • 1 Tasse Buchweizenflocken
  • 1 Tasse Mandelstäbchen
  • 1 TL Zimt
  • 4 EL Honig

So gehts:
Alle Zutaten gut in einer Schüssel mischen, damit überall Honig ist. Legt ein Backpapier auf ein Backblech und verteilt die Masse darauf. Ab in den Backofen damit und ungefähr 25 Minuten bei 120 Grad backen, bis das Müsli goldgelb ist. Zwischendrin zwei- oder dreimal mit ­einem Löffel wenden. Abkühlen lassen. Tipp: In einem Schraubglas bleibt das Müsli lange schön knusprig.

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