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EKS Energiereise Dresden

Technik- und kulturinteressierte Kunden der EKS AG erlebten während einer Woche Spannendes in und um Dresden. Dabei konnte man feststellen, dass in Deutschland alles rund 10-mal grösser als in der Schweiz ist. Die Mächtigkeit der historischen Gebäude Dresdens, die Kunstwerke, die Strassen, die Bereitstellung von Energie. Das Staunen war durchwegs gross. Die Silhouette Dresdens, die Grösse des Braunkohlekraftwerks Boxberg und des Braunkohle-Tagebau Nochten sprengten alles bisher Gesehene.

Höhepunkt Dresden

August der Starke hat das Stadtbild von Dresden nachhaltig geprägt. Er hatte klare Vorstellungen, wie seine Residenzstadt auszusehen hat und liess viele Bauten entstehen, die wir heute wieder bestaunen dürfen. Seine Schätze im Grünen Gewölbe bezeugen eindrücklich seinen Reichtum. Wer es genauer wissen wollte, wie das Dresden zu Augusts Zeit aussah, begab sich in den Panometer Dresden, wo das Stadtbild Dresdens so realistisch dargestellt ist, dass man vor staunen kaum mehr den Mund schliessen konnte.

Höhepunkt Braunkohleverstromung

Ein Höhepunkt bildete der Besuch des Braunkohlekraftwerkes von Boxberg. Die Grösse dieser Anlage sprengt vieles, was man bisher in Kraftwerken gesehen hat. Leistung und Produktion entsprechen etwa dem Dreifachen des Kernkraftwerkes Leibstadt. Die Braunkohle wird im nahegelegenen Tagebau Nochten gefördert. 50'000 Tonnen Kohle pro Tag. Dazu muss rund das 10-fache an darüber liegendem Erdreich abgetragen werden. Dieses wird gleich wieder zum Auffüllen abgebauter Flächen verwendet. So kann man sagen, dass die Narben in der Natur nach rund 50 bis 80 Jahren wieder verheilt sind. Da am Schluss natürlich Material fehlt, wird aus der entstehenden Grube ein Naherholungsgebiet mit einem See gestaltet.

Höhepunkt Supratrans

Viel Zukunftstechnik konnte am Leibnitz Institut bestaunt werden. Das Leibnitz Institut gewährte Einblick in die Forschung neuer Transportmittel. Mit dem Projekt SupraTrans forschen die Wissenschaftler an einer Magnetschwebebahn, die reibungslos über Magnete schwebt und die Leitfähigkeit von supraleitenden Materialien ausnützt. Dass das System funktioniert, konnten alle Besucher am eigenen Leib erfahren. Jeder durfte auf der Versuchsstrecke von rund 80 Meter eine Runde drehen und dabei den "Gashandgriff" selbst betätigen. Allerdings, ob dieses Transportmittel je zum kommerziellen Einsatz kommt wird, steht noch in den Sternen. Immerhin gibt es Kontakte zu verschiedenen Institutionen, die Interesse an der Realisation zeigen. So auch das Verkehrshaus der Schweiz.

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