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Holzpelletproduktion in Balsthal und Weihnachtsmarkt in Freiburg im Breisgau

Trotz des regnerischen Wetters waren die 32 Teilnehmer der EKS ON! Energiereise vom 8. Dezember 2018 gut gelaunt und gespannt auf den Ausflug. Mit einem Bus der Firma Rattin ging es zuerst nach Rütihof, wo noch ein weiterer Gast zustieg, und dann nach Balsthal zu unserem ersten wichtigen Programmpunkt, einer Holzpellet-Produktionsanlage.

Wir wurden von zwei Führern freundlich empfangen und im ersten Teil über verschiedene Punkte der Pelletproduktion orientiert. Mit einer interessanten Präsentation zeigten uns die beiden Mitarbeiter der AEK Pellet AG die sinnvolle Nutzung von Schweizer Holz als Ersatz von fossilen Brennstoffen zur Heizung von Liegenschaften. Pro Jahr werden in dieser Produktionsanlage 60000 Tonnen Pellets hergestellt, die mehr als 12000 Einfamilienhäuser mit Wärme versorgen. Sägemehl, Hobelspäne und Holzschnitzel aus schweizerischen Fichten und Tannen werden gemahlen, erhitzt und gepresst und schliesslich auf Walzen durch eine Matrize gedrückt. So entstehen die kleinen Energiewunder. Die beiden Führer beantworteten die zahlreichen – durchaus auch kritischen – Fragen der Teilnehmer kompetent und machten beste Werbung für ihr Produkt. Anschliessend zeigten sie uns die diversen Teile der Anlage. Da man während der Führung in und zwischen den verschiedenen Gebäuden umherlief, mussten immer wieder Schirme geöffnet und geschlossen werden, was die Begeisterung für die Besichtigung etwas dämpfte, zumal auch die Temperatur recht unangenehm war.

 

Beim Mittagessen im Hotel Balsthal konnte man sich bald wieder aufwärmen und die Eindrücke und Erfahrungen untereinander diskutieren. Pünktlich um 15 Uhr brachen wir zu unserem zweiten Programmpunkt auf. Via Basel ging unsere Fahrt nach Freiburg im Breisgau zum Weihnachtsmarkt. Da es bei unserer Ankunft nicht mehr regnete und es bereits zu dunkeln begann, war die Stimmung perfekt für den Besuch des Weihnachtsdorfes. Vom Busparkplatz war es ein kurzer Fussmarsch zum Rathausplatz, wo sich die meisten Stände befinden. Auf eigene Faust konnte nun jeder Reiseteilnehmer die unterschiedlichen Auslagen der reich geschmückten Stände begutachten und das eine oder andere Geschenk erstehen. Natürlich war der Markt sehr gut besucht und unzählige Besucher und Einheimische drängten sich an den Ständen vorbei. Glühwein, gebrannte Mandeln und diverse Esswaren sorgten für verlockende Gerüche und Düfte, so dass auch der Hunger vor der Heimreise noch gestillt werden konnte.

Schliesslich fanden alle zur abgemachten Zeit den vereinbarten Treffpunkt, und so konnten wir um 19.30 Uhr unsere Rückreise mit vielen Eindrücken im Kopf und Geschenken im Gepäck antreten. Nach diesem interessanten und abwechslungsreichen Tag brachte der umsichtige Buschauffeur alle Teilnehmer am späten Abend wohlbehalten nach Schaffhausen zurück.

F. Ebnöther

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