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Ein Föhn, der nasse Haare schneller und schonender trocknet als herkömmliche Geräte – Modelle mit Ionentechnologie sollen genau das können. Wie sie das machen? Wir haben nachgesehen.

Nach dem Duschen schnell die nasse Mähne föhnen und stylen. Dann den Pullover überziehen – und schon ist die Frisur dahin. Die Haare stehen in alle Richtungen. Der Grund: Durch die Reibung können sich Haare elektrisch aufladen, sie stossen sich dann voneinander ab. Dagegen sollen Haartrockner auf Ionen-Basis helfen. In ihrem Gehäuse steckt ein Generator, der ein elektrisches Feld mit hoher Spannung erzeugt – hier entstehen negative Ionen. Der Luftstrom reisst die Ionen mit und neutralisiert die positiv geladenen Teilchen auf dem Kopf, die das Haar sonst knistern und fliegen lassen. Das Verfahren beschleunigt nach Angaben der Hersteller auch den Trocknungsvorgang. Und je kürzer man föhnt, desto schonender für die Haare. Viele moderne Geräte arbeiten heute mit der Ionentechnologie.

  1. Über den Propeller, den ein kleiner Elektromotor antreibt, wird Luft angesaugt. Je schneller er sich dreht, desto stärker der Luftstrom.

  2. Diese Spule erzeugt eine hohe Spannung und reichert die Luft mit Ionen an.

  3. Hier wird die Wärme erzeugt. Dazu wird Strom durch einen Draht geleitet, der um einen Keramikkörper gewickelt ist. Der Draht erwärmt sich und somit auch die ausströmende Luft.

  4. Anschalten und los gehts. Manche Geräte verfügen über einen zusätzlichen Knopf für die Ionenfunktion.

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