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Mit einer Kapselmaschine kann jeder guten Kaffee zubereiten: Kapsel rein, Knopf drücken, schon fliesst das Heissgetränk in die Tasse. Aber was läuft im Inneren des Geräts ab?

Einladungen zum Kaffee sind mitunter eine Strafe. Denn mancher Gastgeber liegt beim Dosieren des Wassers oder Kaffeepulvers so zuverlässig daneben, dass in den Tassen eine wahlweise zu dicke oder zu dünne Brühe schwappt. Was das betrifft, ist die Kapselkaffeemaschine ein Segen: Dank der kinderleichten Bedienung können sich nun selbst Laien in der heimischen Küche als Barista fühlen und leckeren Kaffee aufbrühen. Die Kapsel schliesst das Aroma ein und garantiert die ideale Kaffeemenge. Der Automat presst das heisse Wasser mit hohem Druck hindurch, sodass es den vollen Kaffeegeschmack entfaltet. Da die Kapsel erst wenige Sekunden vor dem Aufbrühen geöffnet wird, haben Bitterstoffe keine Chance. Die Schattenseite: Kaffeekapseln belasten die Umwelt. Einige lassen sich zumindest recyceln.

  1. Der Durchflussmesser ermittelt die Wassermenge und gibt das Signal an die Steuerung weiter.
  2. Die Pumpe sorgt für genug Druck, damit der Espresso seine Crema bekommt, den goldbraunen Schaum.
  3. In die Brüheinheit wird die Kapsel eingelegt. Steigt der Wasserdruck, platzt die Membran an der flächigen Seite
  4. Die Steuerungselektronik unterscheidet verschiedene Zubereitungsarten
  5. Im Auffangbehälter sammeln sich die verbrauchten Kapseln.
  6. Der Boiler bringt das Wasser auf die notwendige Temperatur.
  7. In den Wassertank kommt am besten weiches Wasser – dann verkalkt die Maschine nicht so schnell.

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