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Frisch gepflückte Tomaten oder Erdbeeren schmecken immer. Mit ein wenig Geduld und entsprechender Fachberatung kann heutzutage jeder daheim Obst und Gemüse anbauen – selbst auf dem  kleinsten Balkon  oder der Terrasse.

Gärtnern mit PET-Flaschen

PET-Flaschen eignen sich als Pflanzgefässe und Gewächshausersatz. Ein Loch als Wasserablauf bohren, dann zur Hälfte mit Erde füllen und pro Flasche einen Salat oder Kräuter einpflanzen. Berühren die Blätter die Seiten, muss die Pflanze in einen grösseren Topf. Als Frostschutz kann man die Flasche halbieren und über Setzlinge stülpen. Der Flaschenhals sorgt für Luft; in die untere Flaschenhälfte muss man ein Loch für die Luftzufuhr bohren.

Was passt zusammen?

Nicht alle Pflanzen dürfen nebeneinander gepflanzt werden. Auskunft darüber, was zusammenpasst, gibt die Mischkulturtabelle. Eine Übersicht gibt es zum Beispiel beim öko-forum Umweltberatung Luzern:

Das PDF zum Download:
mischkultur_und_fruchtfolge.pdf

Pflegeleichte Pflanzen

Nicht jede Pflanze wächst an jedem Standort. Pflegeleicht sind Blattsalate. Sie wachsen auch im Halbschatten. Mit dazu pflanzen lassen sich Rettich und Radieschen. Schon vier Sonnenstunden am Tag reichen auch für: Spinat, Kohlrabi, Krautstiel (Mangold), Erdbeeren und verschiedene Minzarten.

Pflanzgefäss richtig vorbereiten

Erde ist nicht gleich Erde. Wer an die Umwelt denkt, sollte torffreie Bioerde wählen, empfiehlt Manuel Ruf, Abteilungsleiter von der altra-Gärtnerei in Schaffhausen. Gegen Staunässe im Topf hilft eine Drainage. Dazu Löcher in den Boden bohren, darauf eine Schicht Steine, Tonscherben oder Kies und danach ein Vlies – am besten aus recyceltem Polyester oder Textilien. Dann erst die Erde.

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