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Der Begriff Food Waste – zu Deutsch Lebensmittelverschwendung – macht seit einiger Zeit die Runde. Dabei ist Food Waste mehr als ein Modewort.

Laut den United Nations (UN) gehen jährlich 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weltweit verloren oder werden weggeworfen. Dabei wurden sie zuvor mithilfe von Wasser, grossen Flächen Land, Arbeitskraft und Energie produziert. Allein der Lebensmittelabfall in Europa könnte 200 Millionen Menschen ernähren. Auch in der Schweiz landet rund ein Drittel der im Land produzierten Lebensmittel nicht auf dem Teller, sondern wird schon bei der Herstellung aussortiert oder im Detailhandel oder bei uns daheim weggeworfen.

Mittlerweile gibt es in der Schweiz immer mehr Initiativen, die zu einem sorgsameren Umgang mit Lebensmitteln aufrufen und dazu Tipps geben, so der 2012 gegründete Verein foodwaste.ch, oder die Waren vom Vortag anbieten. Auch die grossen Detailhändler wie Migros oder Coop versuchen, Food Waste entgegenzuwirken, indem sie unter anderem ablaufende Waren kurz vor Ladenschluss zu reduzierten Preisen anbieten.

So mancher Lebensmittelabfall lässt sich auch mit ein bisschen Planung beim Einkauf oder der richtigen Lagerung vermeiden. Wer vor dem Einkauf in den Kühlschrank schaut und eine Liste erstellt, kauft weniger Überflüssiges. Auch richtiges Portionieren beim Kochen vermindert Essensreste.

(idw)

Brot vom Vortag

Frisch von gestern – unter diesem Motto gibt es bei der «Äss-Bar» Backwaren vom Vortag zum halben Preis. So lässt sich beim Einkauf von Brot und Patisserie Geld sparen und gleichzeitig ein Beitrag zum Schutz von Ressourcen leisten. Die Äss-Bar gibt es mittlerweile schweizweit in fünf Städten. Mehr unter: www.aess-bar.ch

Haametland – Schaffhauser Produkt mit Persönlichkeit

Regionale Produkte liegen im Trend. Wer Obst und Gemüse beim Erzeuger von nebenan einkauft, schont damit nicht nur die Umwelt, da lange Transportwege entfallen, sondern bringt zugleich frische Produkte auf den Tisch und unterstützt Hersteller in der Region. Vier Schaffhauser Produzenten vertreiben unter der Marke «Haametland» Lebensmittel aus Rohstoffen, die hier gewachsen sind und/oder hier verarbeitet wurden.

Haametland-Produkte wie Kürbiskernöl, Dinkel- und Bärlauchnudeln, Bureschüblig oder Feigenbrot gibt es in acht ausgesuchten Verkaufsstellen sowie online unter: www.haamet.land

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