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Helle Freude für Kids und Teenager

Zimmer von Kindern und Jugendlichen sind multifunktionale Räume. Zu verschiedenen Tageszeiten bieten sie Platz für ganz unterschiedliche Aktivitäten – und das meist über mehrere Altersstufen hinweg. Farbenfrohe Leuchten mit hoher Funktionalität bringen für jede Situation das passende Licht.

Auf dem Fussboden spielen, am Tisch Schulaufgaben machen, malen oder basteln und am Ende des Tages im Bett noch ein bisschen lesen oder einfach beruhigt einschlafen. Kinder- und Jugendzimmer bieten für vieles Raum. Eine einzige  Leuchte schafft es da kaum, für jedes Szenario das passende Licht zu spenden. Beim Einrichten der Zimmer sollten Familien überlegen, welche Plätze für welche Aktivitäten genutzt werden.

Rein funktionale Leuchten treffen oft nicht den Geschmack von Kindern und Teenagern. Aber es gibt auch Designleuchten in fröhlichen Farben, die dank unempfindlicher Materialien und sorgfältiger Verarbeitung so manchen Turbulenzen standhalten. Zudem haben stilvolle Qualitätsleuchten eine gute Chance, dass Kinder sie auch über ihre Jugendzeit hinaus gerne nutzen, und das ist ja ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.

Helle Spielflächen

In Kinderzimmern, die vor allem zum Spielen genutzt werden, ist eine gute Grundbeleuchtung besonders wichtig, die bei Bedarf auch auf allen Bodenflächen für ausreichend Helligkeit sorgt, zum Beispiel fürs Puzzeln oder Bauen. Neben möglichst viel Tageslicht lässt sich dies gut durch eine oder mehrere Deckenleuchten erreichen, etwa durch die «Clizia» von Slamp, eventuell kombiniert mit einer indirekten Beleuchtung, die den Raum über eine Bestrahlung von Decke und Wänden erhellt.

Für Baby-Bereiche ist oft eine indirekte, nicht zu grelle Beleuchtung angenehm, denn Säuglinge haben empfindliche Augen. Besonders komfortabel sind Lösungen, bei denen Lichtstärke und vielleicht sogar Lichtfarbe je nach Situation variabel einstellbar sind.

«Aber selbst eine gute Grundbeleuchtung reicht nicht aus, um etwa für Schularbeiten optimale Sichtverhältnisse zu schaffen», weiss Julia Pfister von LichtFORMAT in Schaffhausen. «Lese- und Arbeitsplätze sollten Familien in jedem Fall zusätzlich punktuell beleuchten», empfiehlt die erfahrene Lichtberaterin.

Schulaufgaben, Malen und Basteln

Da selbst die beste Beleuchtung das Sonnenlicht nicht ersetzen kann, sollten wir so viel Tageslicht wie möglich nutzen. Arbeitstische sind daher in Fensternähe am besten aufgehoben – mit Blickrichtung parallel zum Fenster. Weder Tages- noch Kunstlicht sollten beim Schreiben oder Malen störende Schatten werfen. Für Rechtshänder ist daher ein Lichteinfall von links optimal. Wo Sonne und Himmel blenden oder störende Reflexionen erzeugen, leisten Rollos oder verstellbare Jalousien in hellen Farben gute Dienste.

Wenn das Tageslicht nicht ausreicht, sind am Schreibtisch Leuchten ideal, die sich leicht an die jeweilige Arbeitssituation anpassen lassen. Besonders flexibel zeigen sich hier Modelle mit beweglichem Arm und Leuchtenkopf, wie die «Tolomeo Micro» von Artemide. «Wichtig ist, dass die Lichtquelle ausreichend abgeschirmt und entblendet ist, damit kein unangenehmes Streulicht ins Auge fällt. Das Leuchtmittel selbst darf in einer normalen Arbeitssituation nie sichtbar sein», betont Pfister. Bei eingeschalteter Schreibtischleuchte sollten die Kids allerdings nicht auf das allgemeine Raumlicht verzichten. «Bei zu starken Helligkeitsunterschieden zwischen Tisch und Umgebung muss das Auge bei einem Perspektivwechsel Schwerstarbeit leisten», erklärt Pfister.

Beruhigtes Schlummern und Schmökern

Gerade jüngere Kinder haben oft Angst, im Dunkeln alleine einzuschlafen. Hier schaffen kleine, sanft leuchtende Orientierungslichter für die Steckdose leicht Abhilfe. Aber auch dimmbare Leuchten in warmweissen Lichtfarben, deren Helligkeit auf ein Minimum absenkbar ist, können als Nachtlicht dienen. Ausgestattet mit LED ist der Energieverbrauch so gering, dass wir sie bedenkenlos brennen lassen können.

Fürs Schmökern im Bett empfiehlt sich eine Nachttischlampe oder kleine Tischleuchte, wie die «Panthella mini» von Louis Poulsen mit ihren drei unterschiedlich hellen Lichtstufen oder die «Painty» von Kolarz mit ihrem flexiblen Kopf. Beide bringen leuchtende Farbtupfer in den Raum. Bei der Wahl der Leuchtmittel sollten wir am Bett auf eine möglichst naturgetreue Farbwiedergabe (Ra-Wert von mindestens 80) achten und warmweisse Lichtfarben (2 700 bis 3 000 Kelvin) bevorzugen. Tageslichtweisses Licht mit höheren Blauanteilen wirkt nämlich aktivierend und kann gegen Abend den gesunden Schlaf beeinträchtigen.

Freies Spielen und Chillen

Maximale Bewegungsfreiheit für den Nachwuchs bietet eine neue Generation Akkuleuchten, die nach einer Ladung an der Steckdose oder Basisstation kabellos einsetzbar und dadurch extrem mobil sind. So spendet etwa die «Roxxane Fly» von Nimbus je nach gewählter Helligkeit bis zu 20 Stunden zuverlässig Licht. Dank ihres 3D-Gelenkkopfs ist die Leuchte, die aufgeklappt an einen Schmetterling erinnert, ausserordentlich beweglich und vielseitig einsetzbar. Mit ihren unsichtbar integrierten Magneten kann die «Roxxane Fly» an metallischen Oberflächen andocken. Über einen Sensor auf der Oberseite lässt sich die Leuchte berührungslos dimmen.

Ein fabelhafter Begleiter beim Chillen oder Picknick am Abend ist die LED-Sound-Laterne «Uma» von Pablo. Ihr im Deckel integrierter Lautsprecher kann per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden, und ihr leistungsstarker Akku liefert je nach Lautstärke Energie für bis zu acht Stunden Musik. Mit rund 190 Lumen bei einer Farbtemperatur von 2 000 bis 2 700 Kelvin strahlt die «Uma» stark genug, um ihre Umgebung in ein warmes, gemütliches Licht zu tauchen.

Farbenfroh und funktional

Für welche Modelle Sie und Ihre Kinder sich auch immer entscheiden: Schauen Sie bei Ihrer Wahl nicht nur auf Form und Farbe, sondern auch auf Funktion, Material und Verarbeitungsqualität: Wird die Leuchte den gesetzten Anforderungen gerecht? Ist zum Beispiel die Tischleuchte standfest und lässt sie sich gut verstellen und justieren? Ist der Lampenschirm stossfest, vielleicht sogar abwischbar und wird nicht zu heiss? Berater im Fachhandel führen Ihnen die Produkte vor und machen so auch erfahrbar, was man den Modellen im Katalog auf den ersten Blick nicht ansieht.        
Silva Schleider

7 Tipps zum Licht für junge Leute

  1. Nutzen Sie so viel natürliches Licht wie möglich.
  2. Vermeiden Sie Blendungen durch direkten Lichteinfall, Spiegelungen und Reflexe.
  3. Kombinieren Sie die Grundbeleuchtung mit einer möglichst flexiblen Beleuchtung am Aktionsort.
  4. Wählen Sie je nach Situation die richtige Lichtstärke (am Schreibtisch
    > 500 Lux) und die passende Lichtfarbe (tagsüber neutral mit 3 300 bis 4 000 Kelvin, am Abend höherer
    Rotanteil mit 2 700 bis 3 000 Kelvin).
  5. Achten Sie bei der Wahl der Leuchtmittel auf eine möglichst naturgetreue Farbwiedergabe (Ra-Wert von mindestens 80, optimal sind 100).
  6. Bevorzugen Sie regelbare oder stufenlos dimmbare Leuchten, deren Lichtstärke Sie flexibel an die jeweilige Sehaufgabe anpassen können.
  7. Fragen Sie nach dem GS-Zeichen, einem Prüfsiegel für Produktsicherheit, das von unabhängigen Zertifizierungsstellen vergeben wird.
4,5/5 Sterne (2 Stimmen)

Die Elegante zum Lesen

Tischleuchte «Painty»

Tischleuchte «Painty»
von Kolarz. Für CHF 69.–
bei LichtFORMAT.

Die Kleine für den Nachttisch

Tischleuchte «Panthella mini»

Tischleuchte «Panthella mini» von Louis Poulsen.
Für CHF 339.– bei LichtFORMAT.

Die Wendige für Bastel- und Schulaufgaben

Tischleuchte «Tolomeo Micro»

Tischleuchte «Tolomeo Micro» von Artemide. Für CHF 218.–
bei LichtFORMAT.

Die Musikalische fürs Abend- Picknick

LED-Sound-Laterne «Uma»

LED-Sound-Laterne «Uma» von Pablo.
Für CHF 582.– bei LichtFORMAT.

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