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Wann immer EKS Monteure und Netzelektriker Kabel, Masten oder sonst etwas brauchen, sind sie im Materiallager des Werkhofs in Beringen richtig. Lagerleiter Salvatore Mastroianni und Christa Brütsch wissen genau, wo jedes einzelne der rund 4000 Teile gelagert wird.

Materiallager – was genau muss man sich darunter vorstellen?
Mastroianni: Wir haben hier alles, was EKS für den Netzbau braucht. Egal ob Hausanschluss, Freileitung oder Verteilerkästen. Selbst für die Strassenbeleuchtung gibt es hier Material. Jedes Teil hat eine Artikelnummer und ist in unserem Materialkatalog erfasst, wobei wir zwischen Material zum Leihen und Verbrauchsmaterial, wie zum Beispiel Nägel oder Kabel, unterscheiden.
Brütsch: Morgens ab 6.45 Uhr kommen die EKS Monteure und holen Material ab, das sie für ihren Arbeitstag benötigen. Dazu müssen sie einen Bestellzettel ausfüllen. Meistens gibt es Stosszeiten. Da heisst es Ruhe bewahren und manchmal braucht es auch klare Worte, damit einer nach dem anderen bedient werden kann.
Mastroianni: Durch die Bestellzettel wissen wir genau, welche Geräte ausgeliehen sind und welches Verbrauchsmaterial fehlt. Damit immer alles vorhanden ist, prüfen wir zudem alle ein bis zwei Wochen unseren Bestand und bestellen nach. Einmal im Jahr haben wir Inventur.

Haben Sie weitere Aufgaben?
Mastroianni: Ich bilde für EKS seit 18 Jahren Lehrlinge als Logistikfachpersonen mit eidgenössischem Fachausweis (EFZ) oder Berufsattest (EBA) aus. Bislang haben alle bestanden, was mich sehr freut.

Warum haben Sie sich für die Arbeit im Materiallager entschieden?
Brütsch: Bei mir war es Zufall und Glück. Ich habe eine Lehre im Detailhandel gemacht und lange Jahre bei LichtFORMAT in Schaffhausen Leuchten verkauft. Bereits in dieser Zeit habe ich die Nachbestellungen und das Lampenlager hier in Beringen betreut. Als dann das LichtFORMAT Ende 2018 geschlossen wurde, bin ich ganz in Beringen geblieben. Mir gefällt es hier, da ich gerne mit Leuten arbeite und nicht den ganzen Tag im Büro sitzen mag.
Mastroianni: Ich habe ursprünglich als Metallbauschlosser angefangen, später eine Lehre zum Netzelektriker gemacht und schliesslich zum Logistikfachmann umgeschult. Seit 1990 bin ich hier im Materiallager. Besondere Freude macht mir die Ausbildung junger Leute.

Was sind die grössten, was die kleinsten Artikel im Lager?
Brütsch: Ich denke, die Holzmasten und die Kabeltrommeln, auch Bobinen genannt,
sind unsere grössten Artikel.
Mastroianni: Ja, die Masten sind bis zu 14 Meter lang und die Bobinen haben etwa drei Meter Durchmesser und wiegen bis zu acht Tonnen. Am kleinsten sind die Mischke- Hülsen. Das sind winzige Ösen mit einem 0,5-Millimeter-Durchmesser, mit
Denen sich Litzenkabel verbinden lassen.

Welche Eigenschaften braucht man für Ihren Job?
Mastroianni: Ordnungssinn, ohne den geht es nicht. Und man muss sehr korrekt und
genau arbeiten.

Worauf freuen Sie sich nach der Arbeit?
Brütsch: Immer dienstags entspanne ich beim Yoga. Ansonsten treffe ich mich gerne mit Freunden und mit meinem Patenkind.
Mastroianni: Ich gehe gerne mit unserem Labrador spazieren und verbringe Zeit mit der Familie.

Speckzopf

Rezept von Christa Brütsch
Sie wollen ein Znüni für Ihre Kollegen vorbereiten oder planen einen Apéro? Probieren Sie doch mal das Speckzopf-Rezept von Christa Brütsch aus. Es stammt noch von ihrer Mutter und hat sich im «Einsatz» bei verschiedenen EKS Events bestens bewährt.
> Zum Rezept

Christa Brütsch (52)

Christa Brütsch (52)
Funktion: Sachbearbeiterin
Bei EKS seit: 1984
Im Materiallager seit: 2014
Wohnort: Büttenhardt

Salvatore Mastroianni

Salvatore Mastroianni (62)
Funktion: Lagerleiter
Bei EKS seit: 1984
Im Materiallager seit: 1990
Wohnort: Schaffhausen

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