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Mit viel Verständnis und Respekt für ihr Gegenüber versucht Daniela La Manna selbst die schwierigsten Situationen zu meistern. Nicht immer leicht, denn sie kümmert sich bei EKS um die Zahlungseingänge und muss notfalls Kunden mahnen, die den Strom nicht bezahlt haben.

Was genau sind Ihre Aufgaben bei EKS?
Daniela La Manna (lachend): Kurzgefasst gehöre ich zu den «Bösen» bei EKS.

So wirken Sie aber gar nicht. Was genau ist denn Ihre Aufgabe?
Zusammen mit einer Kollegin arbeite ich in der Abteilung Billing, früher auch Debitoren-Buchhaltung genannt. Das heisst, ich verbuche und prüfe Zahlungseingänge unserer Kundinnen und Kunden aus Deutschland und der Schweiz. Wenn jemand nicht gezahlt hat, nun, dann muss ich mahnen und im schlimmsten Fall den Strom abstellen lassen.

Kommt das denn oft vor?
Nein, erfreulicherweise nicht. Es ist auch immer das Ziel, gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden eine Lösung zu finden, wenn Stromrechnungen offen sind. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, da bezieht jemand nur eine kleine Rente, muss jeden Rappen umdrehen, und kann dann aufgrund einer ungeplanten Ausgabe den Strom nicht zahlen. Das tut mir wirklich weh. In dieser Situation biete ich zum Beispiel Ratenzahlungen an.

Wie gelingt es Ihnen, schwierige Situationen zu lösen?
Ich versuche immer Verständnis für mein Gegenüber zu haben. Ich stelle mir vor, unsere Kundinnen und Kunden könnten aus meiner Familie kommen. Genauso gehe ich dann auf sie zu. Ganz wichtig ist es, respektvoll mit jedem umzugehen. Jeder muss die Chance bekommen, mir erst einmal am Telefon oder per Mail zu erklären, warum er oder sie nicht zahlen kann. Und dann suchen wir eine Lösung.

Welche Fähigkeiten braucht man denn noch für Ihre ­Arbeit?
Man muss Kundenkontakt mögen und gerne mit Zahlen arbeiten. Auch ist es wichtig, ganz genau zu sein. Immer wieder mal werden bei Zahlungen versehentlich die Kundennummern falsch geschrieben oder es wird nur ein Teil der Rechnung bezahlt. Das muss ich alles prüfen.

Um auch in schwierigen Situationen die Ruhe zu bewahren, braucht es eine gewisse Lebens- und Branchen­erfahrung. Man muss verstehen, wie man Lösungen findet, und mit Menschen umgehen können.

Sie sind seit 32 Jahren bei EKS. Gefällt es Ihnen so gut?
Ja, ich muss sagen, EKS ist für mich eine zweite Familie. Ich bin mit 16 für meine Lehre zur EKS ­gekommen und fühle mich hier noch immer wohl. Ich habe sehr nette Kollegen und Vorgesetzte, fühle mich zum Beispiel auch jetzt in der Coronakrise voll unterstützt.

Worauf freuen Sie sich nach der Arbeit?
Auf meine Familie und meine Hündin Jaira. Sie ist mein erster Hund, ein Bolonka. Ich habe mir extra diese Hunderasse ausgesucht, da sie klein genug ist, um sie in den Fluggastraum mitzunehmen. Meine Familie stammt ursprünglich von Sizilien und ich verbringe dort immer meine Ferien. Ausserdem bin ich gerne kreativ, nähe, stelle Geschenke selbst her. Der Advent ist genau meine Zeit!

Wie würden Sie sich in drei Worten beschreiben?
Hilfsbereit, zuverlässig, kreativ.

Steckbrief

Daniela La Manna (48)
Funktion: Sachbearbeiterin Billing
Bei EKS seit: 1988
Wohnort: Beringen

Blätterteig-Tannenbaum

Hier geht es zum Rezept von Daniela La Manna

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