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Wann immer es kompliziert wird, ist Martin Beck der richtige Ansprechpartner. Der Leiter Unternehmensentwicklung liebt es, Lösungen zu suchen. Daher war er wie gemacht dafür, um EKS durch den Shutdown in der Coronakrise zu steuern.

Was genau sind Ihre Aufgaben bei EKS?
Martin Beck (schmunzelnd): Bei mir landen alle möglichen und unmöglichen Fragen.

Das klingt spannend. Was sind das denn alles für Fragen?
Nun, offiziell unterstütze ich seit 2019 die Geschäftsleitung in der Unternehmensentwicklung. Das umfasst eine vielfältige Palette von Aufgaben. Dazu gehören strategische Fragen genauso wie Compliance, Risikomanagement sowie das Abklären rechtlicher und regulatorischer Auflagen. Auch stehe ich im Austausch mit den Branchenverbänden und der Wirtschaft und erarbeite in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung und den Kollegen neue Geschäftsfelder für EKS. Ausserdem bin ich für die Themen 
Umwelt, Sicherheit und den Gesundheitsschutz verantwortlich.

Gesundheit – bedeutet das auch den Umgang mit der Coronakrise?
In den vergangenen Monaten war das ein Grossteil meiner Aufgabe. Schon im Februar haben wir einen vierstufigen Pandemieplan entwickelt. Angefangen hat es mit einem Hygienekonzept und Vorbereitungen fürs Homeoffice für die Mitarbeitenden, die von daheim arbeiten können. Bei allen anderen haben wir klar getrennte Teams definiert, die sich während des Shutdowns nicht sehen durften. Ausserdem haben wir zuerst täglich, später mehrmals wöchentlich alle Mitarbeitenden über die Situation informiert. 

Auch jetzt gilt weiterhin, dass jeder, der sich krank fühlt, daheimbleibt. Sollte jemand an einem EKS Standort an Corona erkranken, werden wir dort alle, die mit dieser Person in Kontakt standen, ins Homeoffice schicken. Welche Ihrer vielfältigen Aufgaben gefällt Ihnen am besten – und warum? Mir gefällt generell diese Vielfalt. Ich hinterfrage gerne bestehende Abläufe und gebe Anstösse für Neues. Innerhalb von EKS bin ich oft Anlaufstelle für Situationen, in denen neue Lösungen entwickelt werden müssen. Als mittelgrosser Stromversorger ist bei EKS weniger das Spezialistentum gefragt, sondern die Bereitschaft sich auf ganz unterschiedliche Themen einzulassen.

Beruflich habe ich mir immer wieder neue Aufgaben gesucht. Ich habe ursprünglich Meteorologie und Geografie studiert, war zeitweise in der Klimaforschung und später dann beim Bundesamt für Energie tätig. Über die Swissgrid bin ich schliesslich 2011 zurück in meine Heimatstadt Schaffhausen als Abteilungsleiter im Bereich Netz zur EKS gekommen. EKS ist einer der wenigen Energieversorger der Schweiz, der grenzübergreifend tätig ist. Das macht es sehr spannend, da vieles rechtlich unterschiedlich oder gar nicht geregelt ist.

Welche fachlichen und persönlichen Fähigkeiten braucht man für Ihre Arbeit?
Um auch in schwierigen Situationen die Ruhe zu bewahren, braucht es eine gewisse Lebens- und Branchenerfahrung. Man muss verstehen, wie man Lösungen findet und mit Menschen umgehen kann.

Worauf freuen Sie sich nach der Arbeit?
Ich lese viel, momentan vor allem historische Romane und Geschichtsbücher. Auch bin ich gerne mit dem Velo oder beim Wandern in der Natur.

Wie würden Sie sich in drei Worten beschreiben?
Interessiert, integrierend, analytisch.

Steckbrief

Martin Beck (56)
Funktion: Leiter Unternehmensentwicklung
Bei EKS seit: 2011
Wohnort: Winterthur

Bölletünne mit Käse 
(Zwiebelkuchen)

Hier geht es zum Rezept von Martin Beck
Leiter Unternehmensentwicklung bei der EKS

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