Beim Joggen im Wald tankt Eline Spahn nach einem Tag im Homeoffice neue Energie.

Eline Spahn macht ihre KV-Lehre bei der EKS und ist dadurch von Homeoffice durch die Corona-Pandemie besonders betroffen. Sie vermisst den spontanen Austausch im Team. Gleichzeitig hat sie gelernt, selbständiger zu arbeiten. ­
Am Feierabend steht Sport auf dem Programm.

Warum haben Sie sich für die KV-Lehre entschieden?
Eline Spahn: Ich muss zugeben, dass ich das anfangs gar nicht vorhatte. Ursprünglich wollte ich Hochbauzeichnerin werden. Doch dann habe ich gesehen, dass ich immer nur draussen auf der Baustelle sein werde. Das wollte ich nicht. Um etwas anderes auszuprobieren, habe ich bei einem Reisebüro geschnuppert und gemerkt, dass mir die Arbeit im Bereich Administration sehr gut gefällt. Meine Eltern haben mir dann den Tipp gegeben, mich bei der EKS für eine KV-Lehre zu bewerben. Mein Vater hat beruflich immer mal wieder mit der EKS zu tun und hatte einen guten Eindruck von der Arbeitsatmosphäre.
Ich hatte bis dahin gar nicht an EKS ­gedacht, bin aber froh, dass ich mich hier beworben habe. Der Eindruck meines ­Vaters stimmt. Das Miteinander ist sehr harmonisch und ich arbeite gerne mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen.

Was genau machen Sie bei der EKS?
Im ersten Lehrjahr war ich einige Monate im Einkauf. Inzwischen arbeite ich für die Administration Netz in der Netzleitstelle in Neuhausen am Rheinfall – bis auf einen Tag pro Woche wegen der Corona-Pandemie seit März 2020 im Homeoffice. Zu meinen Aufgaben gehört die Durchsicht und das Verteilen der Post am Morgen. Ausserdem bin ich für die Auftragsbestätigungen bei unseren deutschen Kunden zuständig. Da geht es zum Beispiel darum, dass ­jemand einen Netzanschluss für einen Neubau braucht. Ich bearbeite auch Installationsanzeigen, zum Beispiel von Photovoltaikanlagen oder neuen Zählern, sowie die Sicherheitsnachweise, die zeigen, ob ­alles richtig installiert wurde. Dazu schreibe ich viele Mails, prüfe Rechnungen, ­erfasse Unterlagen im System.

Was hat Sie bisher bei der Arbeit am meisten überrascht?
Ich war am Anfang wirklich erstaunt, wie viele Papiere schon kleine Arbeiten von Handwerkern nach sich ziehen.

Wie erleben Sie die Teamarbeit?
Teamarbeit ist mir sehr wichtig und die ist tatsächlich sehr gut. Alle sind freundlich und jeder wird so akzeptiert, wie er oder sie ist. Durchs Homeoffice ist es natürlich schwieriger, sich spontan auszutauschen. Wir sprechen aber oft über Skype miteinander.

Wie erleben Sie das Arbeiten im Homeoffice?
Am Anfang hat alles länger gedauert, da ich nicht alle Unterlagen griffbereit hatte. Insgesamt arbeite ich daheim konzentrierter und habe dadurch auch gelernt, Aufgaben selbständiger zu erledigen. Der soziale Kontakt fehlt mir aber.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?
Ich bin Frühaufsteherin. Im Homeoffice fange ich daher um 6 Uhr an. Wenn ich ­gegen 16 Uhr Feierabend machen kann, gehe ich raus, bewege mich, mache Sport. Das ist für mich besonders wichtig, wenn ich den ganzen Tag daheim gearbeitet habe. Wenn ich nicht zwischendurch rausgehe, bin ich sonst gefühlt selbst abends um 22 Uhr noch im Büro.

Welche Art Sport machen Sie?
Ich mache vor allem Krafttraining. Seit die Fitnessstudios geschlossen sind, habe ich mir im Internet gute Workouts rausgesucht und trainiere daheim oder bin auf dem Vitaparcours unterwegs.

Welche fachlichen und persönlichen Fähigkeiten braucht man für Ihre Arbeit?
Gute Umgangsformen und Freundlichkeit sind sehr wichtig – im Team, aber vor ­
allem auch im Umgang mit Kundinnen und Kunden. Ausserdem braucht es Genauigkeit und einen gewissen Zahlensinn.

Wie würden Sie sich selbst in drei Worten beschreiben?
Diszipliniert, ordentlich, unternehmungslustig.

(idw)

Steckbrief

Eline Spahn (18)
Lernende KV-Lehre
Bei EKS seit: 2019
EKS Standort:
Neuhausen am Rheinfall
Wohnort: Stetten

Himbeer-Tiramisu

Rezept von Eline Spahn, Lernende KV-Lehre
Eline Spahn: «Ich habe dieses Rezept schon viele Male gemacht – für Geburtstage oder einfach so für die Familie oder Kolleginnen.
Es geht schnell und ist ausserdem sehr einfach. Anstelle von Löffelbiskuits kann man auch Lotus-Kekse verwenden.».
Hier geht es zum Rezept

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