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COP23-Bilanz: Kleine, aber wichtige Erfolge

Knapp 14 Tage haben mehr als 20 000 Teilnehmer aus 196 Ländern über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens beraten, das die Erderwärmung stoppen soll. Das Echo ist geteilt. Kleine, aber wichtige Erfolge sind dennoch zu verbuchen.

An der Klimakonferenz COP23 vom November 2017 in Bonn drückte die internationale Gemeinschaft – Regierungen und Nichtregierungsorganisationen – ihren Willen aus, sich zugunsten des Klimas zu engagieren und das Klimaübereinkommen von Paris umzusetzen. Mehr als 25 Regierungschefs und zahlreiche hochrangige Delegierte nahmen am Ministertreffen teil und äusserten ihre Entschlossenheit.
Bundespräsidentin Doris Leuthard betonte die Wichtigkeit der Umsetzung des Pariser Übereinkommens und der Einigung auf robuste Regeln, die es erlauben, die Erwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. «Nichts tun ist keine Option und würde uns teurer zu stehen kommen als entschlossenes Handeln», erklärte sie (siehe Medienmitteilung des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK).

Frankreich begrüsst die effiziente und konstruktive Verhandlungsführung durch den Vorsitz der Republik Fidschi. Durch sie konnte der Ernst sowie die Realität der Herausforderungen des Klimawandels für die am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen in Erinnerung gerufen werden. Die Verhandlungen führten zu ersten Entwürfen von Texten über sämtliche Anwendungsbestimmungen des Übereinkommens von Paris. Die Durchführungsbestimmungen des Übereinkommens von Paris dürften bis zur COP 24, die Ende 2018 in Kattowitz in Polen stattfinden wird, zum Abschluss gebracht und verabschiedet werden.
Während Umweltgruppen ein positives Fazit ziehen, haben sich viele ärmere Länder mehr erhofft (siehe Filmbeitrag unten).

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