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Nachhaltigkeit: Durchzogene Zwischenbilanz

Bilder: us

19. Juli 2018 - Bezüglich Energie, Bildung, Hunger, Gesundheit und Armutsbekämpfung ist die Schweiz auf Kurs. Weitere Anstrengungen sind in Bereichen wie Gleichstellung und Abfallbewirtschaftung nötig. So die durchzogene Schweizer Zwischenbilanz in Sachen globaler Nachhaltigkeit.

Die Vereinten Nationen (UN) setzen sich mit diversen politischen Zielsetzungen für die globale Zukunft ein. Kernstück der sog. SDGs (Sustainable Development Goals) sind 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (siehe Illustration). Seit 2016 ist die Agenda in Kraft – und nun haben Mitte Sommer 2018 die beteiligten Staaten in New York eine erste Bilanz gezogen, auch die Schweiz. In ihrer Präsentation erklärte Bundesrätin Doris Leuthard, dass die Schweiz bei vielen Zielen, etwa  Gesundheit, Bildung, Beschäftigung, Infrastruktur und Innovation, auf gutem Weg sei.

Die Bundesrätin nannte aber auch Bereiche, bei denen Handlungsbedarf besteht, zum Beispiel im Umgang mit dem nicht-nachhaltigen Ressourcenverbrauch aufgrund des Konsumverhaltens im Inland und der Produktionsbedingungen für Güter, die in die Schweiz importiert werden. Während die Bevölkerung weniger Ressourcen aus dem Inland verbraucht, nimmt der Konsum von Ressourcen aus dem Ausland auf nicht nachhaltige Weise zu; der Treibhausgas-Fussabdruck der Schweiz ist dort zu gross. Ebenfalls Handlungsbedarf gibt es in Bereichen wie Biodiversität, dem Kampf gegen Bodenerosion oder der Revitalisierung von Wasserläufen. Auch der Verlust der Artenvielfalt schreitet weiter voran. Auch in anderen Bereichen brauche es weiterhin ein kontinuierlich hohes Engagement, um die SDGs erreichen zu können. Mit Blick auf den Grundsatz «niemanden zurücklassen» der Agenda 2030, setzt sich die Schweiz dafür ein, benachteiligte Bevölkerungsgruppen besser einzubinden, etwa Menschen mit Behinderungen, damit diese am Wohlstand des Landes partizipieren könnten.

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