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Was die grösste Batterie der Schweiz leistet

7,5 Megawattstunden (MWh) Kapazität leistet die derzeit grösste Batterie der Schweiz – genug Strom, um 600 Haushalte einen Tag lang zu versorgen. Dazu aber wurde die Superbatterie nicht entwickelt. Sie ist für umfassendere Aufgaben bestimmt.

In Volketswil wurde Mitte Mau 2018 der grösste Batteriespeicher der Schweiz in Betrieb genommen, wie die EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich) mitteilen. Das 18-Megawatt-Speichersystem, das Energie mittels Lithium-Ionen-Technologie speichert, trägt dazu bei, das Stromnetz in der Schweiz und Europa zu stabilisieren. Bekanntlich kennt das Stromnetz keine Landesgrenzen. Es vernetzt das gesamte kontinentale Europa – von Lissabon über Istanbul bis Bukarest. Damit das Stromnetz stabil bleibt, müssen sich Stromproduktion und Stromverbrauch die Waage halten. In den Kraftwerken muss also genau soviel Strom hergestellt werden, wie von Gewerbe, Industrie und Haushalten verbraucht wird. Die Netzfrequenz von 50 Hertz muss stabil bleiben, anderenfalls laufen die Uhren nicht mehr richtig, wie ekson.ch anfangs 2018 berichtet hat, oder es kann andere Schäden geben, bis hin zum Stromausfall. In der Schweiz liefern heute vor allem Wasserkraftwerke die dafür nötige Regelenergie. Batteriespeicher wie jener in Volketswil erledigen diese Aufgabe allerdings viel schneller und ergänzen damit die Wasserkraftwerke optimal.

Wie die derzeit grösste Batterie der Schweiz im Detail funktioniert, zeigt das Video unten.

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