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Solarpanels für die Heizung, Photovoltaikanlagen für den Strom und sanitäre Anlagen im Recyclingbetrieb: So sieht das «grünste» Haus der Welt aus, das am Rande der UN-Klimakonferenz mit einem Preis gekrönt wurde.

Zum dritten Mal hat das internationale Baunetzwerk Construction21 den «Green Building Solutions Award» verliehen. Bei diesem Wettbewerb werden innovative Gebäude ausgezeichnet, unter anderem für niedrigen Energieverbrauch, biobasierte bzw. recyclebare Baumaterialien, erneuerbare Energiequellen oder intelligente Haustechnik. Auf diese Weise sollen beispielhafte, zukunftsträchtige Techniken mehr Bekanntheit erlangen.

Gewonnen hat den «Green Building Solutions Award» dieses Jahr die futuristische Berghütte «Refuge du Goûter», die einem Gebäude in der Schweiz sehr ähnlich sieht: der Monte-Rosa-Hütte (2 883 m ü. M.) in den Walliser Alpen. Die beiden Berghütten ähneln sich nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in der Konstruktion. Die ausgeklügelte Bauweise aus Holz und die metallische Verkleidung sind optimal an das raue Klima in luftigen Höhen angepasst.

Das preisgekrönte Refuge du Goûter funktioniert komplett autonom: Solarpanels sorgen für die Heizung des Gebäudes, Photovoltaikanlagen erzeugen Strom und die sanitären Anlagen sind für einen Recyclingbetrieb ausgelegt. Mit 3 835 m  ü. M. ist das Refuge du Goûter eines der höchstgelegenen Gebäude Europas. Die Hütte bietet 120 Personen Unterschlupf   und wird überwiegend von Alpinisten frequentiert, die den gut 1 000 Meter höher gelegenen Mont Blanc erklimmen wollen.

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