E-Mobilität

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Nun wird das Gebiet nördlich des Bodensees e-mobiler. Interessierte haben Gelegenheit, sich spontan und kurzzeitig ein Elektroauto zu mieten. Für die Routenplanung mit einem E-Fahrzeug wurde eine Mobilitätsplattform entwickelt. Projektziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr um Elektrofahrzeuge zu erweitern.

E-mobil mit «emma»

EKS ON! hat wiederholt berichtet, wo’s lang geht mit der E-Mobilität. Das Stadtwerk am See aus Friedrichshafen und Überlingen nimmt eine zentrale Rolle im E-Mobilitäts-Pilotprojekt «emma» ein. Ziel des Projektes ist es, E-Mobilität und Carsharing in einem Feldversuch im ländlichen Raum zu verbinden. Projektpartner sind neben dem Stadtwerk u. a. die Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, die Duale Hochschule, Landkreis und Stadt. Gefördert wird das Vorhaben mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Das Stadtwerk am See ist dabei verantwortlich für die Ladeinfrastruktur, für die Stromabrechnung und für die Einrichtung intelligenter Ladekonzepte. Im Projektverlauf wird auch ein Smart-Grid-System installiert, um die lokalen Einspeiser optimal ins Stromverteilnetz zu integrieren.

Karte Bodensee

Interessierte haben nun die Gelegenheit, sich spontan und kurzzeitig ein Elektroauto zu mieten. Die Nutzung basiert auf dem Carsharing-System von flinkster. Für die Routenplanung mit einem E-Fahrzeug wurde eine Mobilitätsplattform entwickelt, die unter http://demo.hafas.de/emma zu erreichen ist. Auch private Besitzer von E-Autos profitieren von der neuen Infrastruktur. Das Projekt stellt RFID-Karten zur Verfügung, mit denen an allen Säulen Strom getankt werden kann. In den ersten drei Monaten wird der Strom an den Ladesäulen von den Energieversorgern in der Region kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Schiene und die wichtigen Busverbindungen bilden das Rückgrat dieses Konzepts.

Kabelloses Laden während der Fahrt

Forscher der North Carolina State University (NC State) haben eine Technologie entwickelt, die eine bessere kabellose Energieübertragung zu bewegten Empfängern wie fahrenden Elektroautos verspricht. Die Experten setzen dazu auf neu gestaltete Spulen für eine induktive Übertragung.

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