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Seit den 1980er-Jahren hat die schweizerische Umweltpolitik zahlreiche Fortschritte erzielt, auch im Bereich Gewässer. Am 1. Januar 2011 trat das geänderte Gewässerschutzgesetz in Kraft. Wie beinflusst die Klimaänderung die Wasserkraftnutzung? Aargauer Flüsse und Seen mit top Badequalität.

Renaturisierung der Gewässer

Am 1. Januar 2011 trat das geänderte Gewässerschutzgesetz (GSchG) in Kraft. Es legt fest, dass Fliessgewässer und Seen in der Schweiz naturnaher werden müssen und definiert Massnahmen und Verantwortlichkeiten.
Der Bund definierte im Kontext der Änderung des Gewässerschutzgesetzes, welches per 1. Januar 2011 in Kraft trat, Entwicklungsziele für die Schweizer Gewässer, Vision Gewässer 2100.

Wasserkraftwerk Färmelbach: Bundesrat genehmigt Schutz- und Nutzungsplanung

Der Bundesrat hat die vom Kanton Bern eingereichte Schutz- und Nutzungsplanung für den Färmel- und Albristbach (Gemeinde St. Stephan, BE) genehmigt. Dort ist ein neues Wasserkraftwerk geplant.

Forschungsprojekte: Klimaänderung und Wasserkraftnutzung

Die schon zu beobachtende und in Zukunft sich weiter entwickelnde Klimaänderung beeinflusst in hohem Masse den Wasserkreislauf in den Alpen. Damit wird auch die Produktion von hydroelektrischer Energie betroffen sein. Während drei Jahren haben spezialisierte universitäre Forschungsinstitute in Zusammenarbeit mit Kraftwerksgesellschaften mehrere Forschungsprojekte durchgeführt.

Badewasserqualität in Flüssen stark wetterabhängig

Das Amt für Verbraucherschutz (AVS) misst jeden Sommer die Qualität des Wassers in den Fluss- und Seebädern. Neu werden Badestellen mit überregionaler Bedeutung intensiver kontrolliert als bisher. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Wasserqualität an Flüssen stark vom Wetterverlauf abhängt. Trotz der Hochwassersituation ist die
Badewasserqualität im Aargau top.

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