Effizienz

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Die EU-Staaten sollen für den Klimaschutz ihren Energiekonsum bis zum Jahr 2030 um 30 % senken. Das hat die EU-Kommission in einem Strategiepapier vorgeschlagen. Dies soll die Umwelt schonen und Europa unabhängiger von russischem Gas machen. Die Schweiz setzt auf die Energiestrategie 2050.

EU-Energiekommissar Günther Oettinger.

Bislang hat sich die EU das unverbindliche Ziel gesetzt, bis zum Ende dieses Jahrzehnts 20 % an Strom und Wärme einzusparen. Nach aktuellen Prognosen dürfte die EU bis dahin Einsparungen von 18 bis 19 % erzielt haben. Nun wil die EU-Kommission bis 2030 30 % Energie einsparen. «Es ist ein ehrgeiziges und dennoch realistisches Ziel», verteidigte EU-Energiekommissar Günther Oettinger seinen Vorschlag. Nach Ansicht der EU-Kommission ist das Ziel, den Firmen Anreize für Investitionen und neue Produkte zu geben. Haushaltsgeräte, Fahrzeuge, Fenster, Industrieanlagen und Maschinen müssten stromsparender werden.

Über die neue Vorgabe sollen die EU-Staats- und Regierungschefs beim Gipfel im Oktober beraten. Die EU-Kommission äussert sich in ihrem Strategiepapier nicht zu der Frage, ob das Ziel unverbindlich oder verpflichtend sein soll. Das sollen die EU-Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel entscheiden.

Die Schweiz setzt auf einen sukzessiven Umbau des Energiesystems bis ins Jahr 2050. Siehe Video unten. Dazu hat der Bundesrat die Energiestrategie 2050 erarbeitet. Sie basiert auf den überarbeiteten Energieperspektiven.

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