Energiemythos #1

Bildcredits: iStock, Eoneren

Wir gehen der Frage nach, ob wir überhaupt noch mehr Energie sparen können? Oder ob wir bereits alles tun, was möglich ist.

Wir tun bereits, was möglich ist:


Weniger heizen, kürzer duschen und kochen nur mit Deckel. Verglichen mit der Vorjahresperiode ist der Energieverbrauch der Schweiz im vierten Quartal 2022 spürbar gesunken. Um den Verbrauch noch weiter zu senken, müssten drastische Massnahmen ergriffen und neue Gesetze erlassen werden.

 

Die Energiesparkampagnen haben wahrscheinlich Wirkung gezeigt, das ist korrekt. Trotzdem gibt es noch viel ungenutztes Spar­potenzial, gerade beim Stromverbrauch. Laut dem Bundesamt für Energie werden allein im Privatbereich jährlich bis fünf Terawattstunden durch mangelnde Effizienz oder Unachtsamkeit verschwendet. Zum Vergleich: Die vier Schweizer Kernkraftwerke liefern jährlich rund 20 Terawattstunden. Insgesamt verpufft sogar ein Drittel des verbrauchten Stroms unnötig – das bedeutet im Umkehrschluss, dass sehr viel Strom ohne Komforteinbussen eingespart werden kann.

Die einfachste Lösung für Privathaushalte: energieintensive Geräte bei Nichtgebrauch komplett vom Strom trennen. Sie verbrauchen nämlich auch dann Strom, wenn sie nicht in Betrieb sind. Das lohnt sich auch finanziell: Jährlich 160 Millionen Franken könnten Schweizer Haushalte so einsparen.

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