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In einem Durchschnittshaushalt werden gut 13 Prozent des Stroms für Kochen und Backen verbraucht – etwa gleich viel wie fürs Geschirrspülen oder die Beleuchtung. Mit dem Kochverhalten kann der Energieverbrauch entscheidend reduzieret werden, so denn ein paar Dinge beachtet werden.

Während die meisten Menschen beim Kauf von Haushaltsgeräten wie Waschmaschine und Kühlschrank auf geringen Energieverbrauch achten, haben sie die alltäglichen Handgriffe am heimischen Herd kaum im Blick. Untersuchungen bestätigen: Hier verbirgt sich beachtliches Sparpotenzial, das sich auch in Zahlen fassen lässt. Wird z. B. jeden Tag ein Kochprozess von rund 20 Minuten Dauer optimiert, können pro Haushalt und Jahr 147 Kilowattstunden eingespart werden.

Ein paar einfache Regeln helfen, energiesparend zu kulinarischen Höhenflügen abzuheben.

  • Empfehlung Nummer eins: Auf das Vorheizen des Backofens verzichten. Diese Empfehlung aus Kochbüchern verursacht sinnlosen Energieverbrauch.
  • Deckel drauf:  Kochen in offenen Pfannen ist wie das Heizen eines Gebäudes ohne Dach. Weil der Wasserdampf entweicht, muss dem Kochgut ständig neue Hitze zugeführt werden. Kochen mit Deckel braucht rund 30 Prozent weniger Energie.
  • Isolierpfannen: In doppelwandigen Isolierpfannen wird der Stromverbrauch gegenüber nichtisolierten Pfannen um 50 Prozent reduziert. Zudem bleibt das Essen ohne zusätzliche Erwärmung über längere Zeit warm.
  • Dampfkochtopf: Die Kochzeit wird auf einen Drittel reduziert, weil die Speisen unter hohen Druck gesetzt werden. Ein Voressen, das im Dampfkochtopf zubereitet wird, braucht 50 Prozent weniger Strom als in einer normalen Pfanne.
  • Wasserkocher: Wasser sieden in einem separaten Wasserkocher braucht 50 Prozent weniger Strom als in der Pfanne.
  • Eierkocher: Ein Eierkocher ist praktisch, denn dank Abschaltautomatik muss der Kochvorgang nicht überwacht werden. Im Vergleich zum Kochen im Topf ohne Deckel verbraucht ein Eierkocher nur etwa ein Viertel. Wird die Topfmethode optimiert, also mit Deckel gekocht und nach dem Ankochen die Leistung der Kochstelle rechtzeitig reduziert, ist der Eierkocher dennoch um die Hälfte sparsamer.
  • Spezielle Geräte wie Mikrowelle und Eierkocher sind geeignet für kleinere Portionen und kurze Garzeiten
  • Kaffeemaschinen mit Thermoskanne nutzen
  • Zubereitung grösserer Mengen spart Energie

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