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2014 sank der Stromverbrauch in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 3,1% auf 57,5 Mrd kWh. Ein Grund war die sehr milde Witterung, weil etwa 10% des Stroms zum Heizen verwendet werden

Während 2013 gegenüber dem Vorjahr der Stromverbrauch in der Schweiz auf 59,3 Mrd kWh (Milliarden Kilowattstunden) gestiegen ist, sank er laut Bundesamt für Energie im Jahr 2014 um 3,1% auf 57,5 Mrd kWh. Der Inlandverbrauch (zuzüglich Übertragungs- und Verteilverluste) lag bei 61,8 Mrd kWh. Mit Importen von 37,4 Mrd und Exporten von 42,9 Mrd kWh kam es zu einem Exportüberschuss von 5,5 Mrd kWh, 3,1 Mrd kWh mehr als 2013. Entsprechend stieg der monetäre Aussenhandelssaldo auf 442 Mio. CHF gegenüber 327 Mio. CHF im 2013.

Weiter zeigt die Stromstatistik:

  • Ging 2014 der Stromverbrauch zurück, schnellte die Produktion in die Höhe: Die Landeserzeugung der einheimischen Kraftwerke stieg um 1,9% auf 69,6 Mrd kWh bzw. erreicht ein Niveau von 67,3 Mrd kWh nach Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen von 2,3 Mrd kWh.
  • Die Kernkraftwerke produzierten mit 26,4 Mrd kWh so viel Strom wie noch nie.
  • Aus Wasserkraftwerken kam 0,7% weniger Elektrizität als im Vorjahr. Trotzdem steuerten sie mit 56,4% weiter den grössten Teil zur Stromproduktion der Schweiz bei.
  • Kernkraftwerke produzierten 37,9% des Schweizer Stroms. Der Rest ging auf das Konto von konventionell-thermischen und anderen Anlagen.

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