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Die Gebäude in der Schweiz sollen bis 2050 insgesamt fünfmal weniger Energie verbrauchen als heute. So sieht es die Roadmap vor, die Forscher aus der Schweiz erarbeitet haben. Die ersten Ergebnisse liegen vor.

Unter Leitung der Empa haben sich insgesamt 70 führende Schweizer Forscher (Bild rechts) zu einem Workshop des Schweizer Kompetenzzentrums für energieeffiziente Gebäude und Quartiere getroffen. Ziel war es, eine Forschungs-Roadmap zu erarbeiten, um den Energiebedarf bestehender und zukünftiger Gebäude deutlich zu senken, schreibt Empa in einer Mitteilung.

Damit die Energiestrategie des Bundes umgesetzt werden kann, müsse die Anzahl energetischer Renovierungen – also die Erneuerungsrate des gesamten Gebäudeparks – von heute einem bis 2050 auf 2% verdoppelt werden. Insbesondere sollen dabei möglichst keine fossilen Energieträger wie Gas und Öl zum Heizen und für Warmwasser mehr eingesetzt werden.

Drei wichtige Massnahmen

Als wichtigste Massnahmen strichen die Forscher drei Punkte heraus: Zum einen brauche es günstigere Hochleistungsdämmungen für den Schweizer Gebäudepark. Zum anderen sollen intelligente Automatisationssysteme dazu beitragen, Gebäude energetisch optimal zu betreiben. Schliesslich soll durch die Vernetzung von Gebäuden – und zwar nicht nur elektrisch, sondern auch thermisch – zusätzlich Energie eingespart werden. Damit in den nächsten Jahren neue Produkte zur Marktreife gebracht werden können, werde vermehrt in die Forschung investiert.

 

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