Forschungsbau «NEST»

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Auf dem Areal der Empa in Dübendorf wurde der Bau eines modularen Forschungsgebäudes in Angriff genommen.  Im Forschungsbau «NEST» (Next Evolution in Sustainable Building Technologies) soll erforscht werden, wie es sich ressourcenschonender wohnen und arbeiten lässt.

Spatenstich

Mit einem feierlichen ersten Spatenstich startete am 26. August 2014 der Bau des modularen Forschungs- und Innovationsgebäudes «NEST». Ende 2015 soll das Grundgerüst des Gebäudes fertiggestellt sein. Dann werden die ersten Forschungsmodule installiert. Ein wichtiges Projekt, betonten mehrere Referenten anlässlich des Spatenstichs. Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie, sprach von einem Leuchtturmprojekt. «Wir haben uns beteiligt, weil wir überzeugt sind, dass der Gebäudesektor die zentrale Feder für die neue Energiestrategie ist.» Es brauche solche Projekte, damit man Neues austesten und optimieren könne.

Innenansicht

Mit dem Projekt wollen die Verantwortlichen aber nicht nur neue Wohn- und Arbeitsformen, sondern auch die Energieflüsse und die Versorgungstechnik der Häuser von morgen erforschen. Die verschiedenen Module werden vom zentralen Backbone, der im Sommer 2015 fertiggestellt sein soll, mit Wasser, Wärme, Elektrizität und Internetanschluss versorgt. Gleichzeitig werden die Nutzungsdaten der einzelnen Module detailliert ausgewertet. 

«NEST» ist ein gemeinsames Projekt von Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Hand, das von der Empa und der Eawag geführt auf dem Empa-Campus in Dübendorf errichtet wird.

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