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Das meistverkaufte Leuchtmittel der Schweiz ist nach wie vor die Halogen-Glühbirne. Die LED-Leuchtmittel indes konnten ihren Marktanteil deutlich steigern. Insbesondere bei der Aussenbeleuchtung hat sich LED durchgesetzt.

Die im Auftrag des Bundesamtes für Energie (BFE) durchgeführte Analyse des Lichtmarktes Schweiz 2015 zeigt, dass der Marktanteil der stromsparenden und langlebigen LED-Leuchtmittel bei 19 Prozent lag. 2014 hatte der Marktanteil noch 11 Prozent betragen.

Diese Zunahme wird auf das wachsende Angebot sowie stark sinkende Preise zurückgeführt. Die hohe Lebensdauer, der geringe Stromverbrauch und auch das Verbot von einigen Halogenleuchtmitteln per
September 2016 würden den Anteil der LED-Leuchtmittel auch in Zukunft noch weiter steigen lassen, schreibt das BFE.

Meistverkaufte Leuchtmittel seien aber wiederum Halogen-Glühbirnen gewesen, sogenannte Temperaturstrahler, die nicht zu den energiesparenden Produkten gehörten. Ihr Marktanteil habe sich von 55 Prozent im 2014 auf 48 Prozent im letzten Jahr verringert. Es seien zwar immer noch rund 15 Millionen Stück verkauft worden, aber 28 Prozent weniger als im Vorjahr. Neonröhren seien mit 24 Prozent oder 7,4 Millionen Stück die am zweitmeisten verkauften Leuchtmittel gewesen.

Kaum mehr Energiesparlampen

Die klassischen Energiesparlampen hätten 2015 nur noch einen Marktanteil von drei Prozent erreicht, faktisch entspreche dies einer Halbierung der Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahr.

Die Studie über den Lichtmarkt Schweiz beruht laut BFE auf den Angaben von 158 Marktteilnehmenden, die über 90 Prozent des Schweizer Lichtmarktes repräsentieren. Ihr Umsatz betrug 2015 insgesamt rund 854 Millionen Franken.

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