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Milliarden-Investition und Weltpremieren zeitgleich auf der ganzen Welt: BMW startet mit dem Elektroauto i3 in eine neue Ära nachhaltiger Mobilität. In der Schweiz verschärft derweil der Bund die Energieeffizienz-Kategorien für Autos.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK verschärft die Energieeffizienz-Kategorien der Energieetikette für Personenwagen. Die Anpassung erfolgt im Rahmen der gemäss Energieverordnung vorgeschriebenen jährlichen Überprüfung. Durch die Verschärfung wird garantiert, dass erneut nur ein Siebtel aller Neuwagenmodelle in die beste Effizienz-Kategorie A fällt. Die neuen Kategorien gelten ab 1. August 2013 mit einer Übergangsfrist bis Ende 2013.

BMW unter Strom

Die Entwicklung eines neuen Automobils kostet in der Regel um eine Milliarde Euro. BMW soll in die Entwicklung des i3 etwa 2,5 Milliarden Euro investiert haben. Die BMW Group macht Ernst mit der E-Mobilität – als Weltpremiere wurde der i3 in New York, London und Peking zugleich vorgestellt. Es ist das erste elektrisch betriebene Serienfahrzeug von BMW und soll sowohl die BMW-typische Sportlichkeit als auch die Effizienz des Viersitzers authentisch zum Ausdruck bringen.

BMW i3 Elektrofahrzeug

Aus Effizienzgründen auf 150 km/h limitiert

Die Fahrgastzelle ist aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK), der dank neuer Fertigungstechniken in Zukunft nicht nur für teure Formel-1-Autos, sondern immer mehr im Serienfahrzeugbau Verwendung finden dürfte. Das Leergewicht beträgt 1195 kg, der Elektromotor leistet 170 PS, der Spurt von 0 auf 100 km/h klappt in 7,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist aus Effizienzgründen auf 150 km/h limitiert. Die Reichweite liegt bei 130 bis 160 km. Mit dem 34 PS starken Zweizylinder-Benzinmotor, der neben dem E-Antrieb über der Hinterachse untergebracht wird, erhöht sich die maximale Reichweite im Alltagsbetrieb auf 300 km.

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