Klimaziel

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Als die Schweiz das Kyoto-Protokoll 2003 ratifizierte, verpflichtete sie sich, in der Zeit von 2008 bis 2012 die Treibhausgas-Emissionen um 8 % unter das Niveau von 1990 zu senken. Fürs Erste wurde das Ziel mit 9 % erfüllt, wenngleich die Ambitionen bis 2020 ungleich höher sind.

Die Schweiz hat das im Kyoto-Protokoll festgelegte Ziel von 8% für den Zeitraum 2008–2012 mit 9% erfüllt, und zwar mehrheitlich dank Reduktionsmassnahmen im Inland. Auch im Ausland erworbene Emissionsreduktionszertifikate sowie die CO2-Senkenleistung der Schweizer Wälder wurden mitberücksichtigt.

Etwas bewirkt haben aber auch die gesteigerte Energieeffizienz, die Förderung von öffentlichen Verkehrsmitteln, die Verlagerung des Gütertransportes von der Strasse auf die Schiene, die Reglementierung synthetischer Gase und die Unterstützung von Bauern, die naturnahe Anbaumethoden wählen.

Beim Verkehr und bei Gebäuden ist das Potenzial für Senkungen am grössten.

Bis 2020 um 20% reduzieren

 

Wie Bruno Oberle, Direktor des Bundesamtes für Umwelt, zum Ausdruck bringt, ist «das Reduktionsziel für 2013–2020 wesentlich höher gesteckt und nur mit gemeinsamen Anstrengungen aller betroffenen Sektoren erreichbar». Gemäss dem Kyoto-Protokoll muss die Schweiz den Ausstoss von Treibhausgasen in den Jahren 2013 bis 2020 um 20% gegenüber dem Stand von 1990 senken. So schreibt es auch das CO2-Gesetz vor. Um das zweite Ziel zu erreichen, seien das Engagement aller Partner und eine konsequente Umsetzung nötig, liess sich BAFU-Direktor Bruno Oberle in einer Mitteilung zitieren. Beim Verkehr und bei Gebäuden sei das Potenzial für Senkungen am grössten.

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