Spinat

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Alle erdenklichen Stoffe werden als Energiequellen angezapft – von Urin bis Olivenabfall. Nun erreicht uns eine Nachricht aus dem mittleren Westen der USA, die Spinat als Energielieferant der Zukunft anpreist. Nicht als vermeintlicher Eisenspender für die Menschheit, sondern als erneuerbarer Wasserstoff-basierter Treibstoff.

Spinat

Das Grünzeug mag Popeye stark machen, viel Eisen aber enthält es nicht. Die Mär vom Gemüse, mit dem sich Mangelerscheinungen kurieren lassen, lebt fort. Nun ist Spinat auch noch die grosse Hoffnung der erneuerbaren Energien, denn Forscher der Purdue University setzen das grüne Gemüse dazu ein, um Sonnenlicht in sauberen, effizienten Teibstoff umzuwandeln. Durch die künstliche Erzeugung von Photosynthese untersuchen die Wissenschaftler die Wirkung von arbeitenden Proteinen. «Die Proteine sind Teil des effizientesten Systems, das je erschaffen wurde. Es ist in der Lage, Sonnenenergie in chemische Energie mit einem Wirkungsgrad von 60 Prozent umzuwandeln», unterstreicht Physik-Professorin Yulia Pushkar.

Die Forschung für alternative Energien konzentriert sich folglich auf die Entwicklung von künstlicher Photosynthese, um diese Proteine zu gewinnen. Bei der Photosynthese nutzen Pflanzen die Solarenergie, um Kohlendioxid und Wasser in Sauerstoff umzuwandeln. Künstliche Photosynthese könnte somit eine Umwandlung von Sonnenenergie in erneuerbare Wasserstoff-basierte Treibstoffe ermöglichen.

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