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Die Schweizer Stauseen hatten Ende September mehr Wasser als im langjährigen Schnitt. Grund: der milde Winter und der tiefe Strompreis. Dies geht aus der Elektrizitätsstatistik des Bundesamtes für Energie (BFE) hervor.

Dass der Wasserstand im hydrologischen Jahr 2015 über dem Durchschnitt liegt, hängt einerseits mit dem milden Winter zusammen: Die Elektrizitätsunternehmen haben weniger Strom produziert, entsprechend waren die Pegel im Frühjahr höher. Andrerseits führten die tiefen Strompreise dazu, dass die Wasserkraftwerke wenig Anreiz hatten, Strom zu produzieren.

Die Schweizer Speicherseen sind am Ende des hydrologischen Jahres (jeweils 1. Oktober) im langjährigen Schnitt zu 85,4 Prozent gefüllt. Nach dem Hitzesommer 2003 wiesen die Speicherseen einen Füllungsgrad von rund 83 Prozent auf. Mit einem Füllungsgrad von 87,3 Prozent ist – trotz Hitzetage – der diesjährige Wasserstand aus den erwähnten Gründen überdurchschnittlich hoch. Die Jahre 2006 bis 2008 nehmen mit über 90 Prozent die Spitzenwerte ein.

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