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Die Stromerzeugung aus Wind gilt als besonders sauber – hat es aber schwer aus ästhetischen und gesundheitlichen Bedenken. Nun bringen Forscher den Windrädern das Fliegen bei.

Anders als zum Beispiel Deutschland, wo sich insgesamt 24667 Windenergieanlagen drehten, ist die Schweiz kein typisches Windkraftland. Gerade mal mal 30 grosse Anlagen sorgen für Energie, wenn auch das Potential bei weitem nicht ausgeschöpft ist, wie auf EKSON nachzulesen ist. Windenergie hat es schwer. Gründen des Landschaftsschutzes – dem am häufigsten angeführten Argument gegen Windkraft – folgt eine lange Liste potenzieller Gesundheitsprobleme, über die Anwohner klagen.

Doch Ingenieure in aller Welt basteln längst an Alternativen zu herkömmlichen Windrädern: Sie träumen von fliegenden Windkraftwerken. Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) etwa wollen Windräder mithilfe einer mit Helium gefüllten Hülle bis zu 600 Meter über der Erde schweben lassen. In dieser Höhe ist die Windausbeute fünf- bis achtmal höher als am Boden. Der hoch in der Luft schwebende Generator mit dem Namen Buoyant Airborne Turbine (BAT) erreiche eine doppelt so hohe Leistung wie ein vergleichbarer, auf einem Turm montierter Generator, der eine Leistung von rund 2,5 Megawatt liefert.

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